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Michael Werner aus Maxhütte - Haidhof

 

 

 

Maxhütte Haidhof und der Kunstweltrekordler Michael Werner

 

Michael Werner kommt: Extremkunst im Overall

Ein Förderschullehrer aus Maxhütte-Haidhof als pfiffiger Eulenspiegel im Kunstbetrieb / Andy Warhol "besiegt"

Von Harald Kuchler

MAXHÜTTE-HAIDHOF. Er hat Andy Warhol "besiegt", Keith Haring "getoppt", Picasso "geklont" und auf seinen Befehl hin wurden am Tag der EU-Erweiterung in 44 Ländern 10000 Schirme aufgespannt. Als das Verpackungsgenie Christo im Jahr 1995 den Reichstag mit 100 000 Quadratmetern Tuch verhängte, konterte Michael Werner mit einer Betonhülle für das Gebäude (wenn auch nur im Modell).

Marktschreierisch verkündete der 44-Jährige aus Maxhütte-Haidhof vor kurzem, er werde beim Streetlife Festival in München "malen, bis der Sanitäter kommt." Und nach vollbrachter 26-stündiger Bepinselung einer Papierbahn von 160 Metern Länge mit bunten Männchen ("acht Meter mehr als Haring im Jahr 1989") feierte sich Werner als Weltrekordhalter und schwadronierte im Stil turbogeiler PR-Prosa: "Ich habe es geschafft und überlebt. Das war hammerhart."

"Manifest des Superlativismus"

Wer ist dieser "Maximalkünstler" eigentlich, der seit über zehn Jahren immer wieder durch ausgefallene Kunstaktionen überregional, ja international auf sich aufmerksam macht, aber ansonsten ein bürgerliches Leben als Familienvater und Förderschullehrer führt? Ein ambitionierter Dilettant? Ein Schelm, der den Kunstbetrieb durch den Kakao zieht? Oder eine Dr.-Jekyll-Mr.-Hyde-Existenz, die das ereignisarme Leben in der Provinz immer wieder durch große Medienhypes kompensiert?

Vielleicht am ehesten ein pfiffiger Eulenspiegel und nachdenklicher Beobachter des Kunstbetriebs und seiner Mechanismen. "Nicht schöpferisches Schaffen sondern leistungsorientiertes, rekordsüchtiges Streben spiegelt unseren Gesellschaftszustand wieder", heißt es in seinem "Manifest des Superlativismus" von 1994. Kunst werde zunehmend zum Leistungssport, Quantität verdrängt Qualität.

Nicht auf Inhalte komme es mehr an, sondern auf die Verpackung. Nicht Werte zählen, sondern das Prinzip "schneller, höher, weiter, mehr". Das will Werner bewusst machen. "Höchstleistungen im Pfahlsitzen und Dauerduschen finden in der Öffentlichkeit breite Beachtung. Der zeitgenössische Künstler hat die Verpflichtung, das gesellschaftliche Verlangen nach Größtem, und Längstem zu reflektieren."

Werner, 1961 in München geboren, wuchs großstädtisch und in einem kreativen Freundeskreis auf. Schon als 18-Jähriger erkannte er, dass der Motiv-Fundus der Kunstgeschichte eigentlich erschöpft war. "Ich hatte ein Grundinteresse für Kunst. Aber ich habe mir auch gedacht, dass es keinen Sinn hat zu malen, da alles schon da war. Warum sollte ich Landschaften malen, dafür gibt es die Fotografie." Von dieser Erkenntnis zu einer bewussten Ablehnung des Schöpferischen war es nur ein kleiner Schritt.

"Ich will nicht kreativ sein" wurde zu seinem Grund-Credo. Man musste auf das Vorhandene nur eins draufsetzen, eben "Mehr" und nicht "Neu" machen und "dann entsteht möglicherweise doch etwas". Imitation plus Überbietung heißt das Prinzip, das der Leistungsgesellschaft den künstlerischen Spiegel vorhalten soll. Werners Konzept verlangte nach Öffentlichkeit und medialer Aufmerksamkeit. Mit seiner Christo-Persiflage erregt er 1995 die Aufmerksamkeit von Antenne Bayern und hatte einen Liveauftritt im Frühstücksfernsehen von SAT 1. 1998 gewinnt er den ersten Preis bei einem virtuellen Kunstwettbewerb im Internet. Beim Fest der Bayern im Jahr 2000 in Regensburg legt er 1000 Meter Autoreifendruck auf die Maxstraße - und "blamiert" damit den Pop-Künstler Robert Rauschenberg, der 1951 "nur wenige Meter schaffte".

Ein bisschen wie Schumi...

Werner arbeitet sich an den großen Namen der Moderne ab: Marcel Duchamp und Jeff Koons wurden von ihm "übertrumpft". Beim Kunstfestival in Tübingen bedruckte der drahtige Sunnyboy-Typ einen 220 Meter langen Tunnel mit hunderten von "Picasso"-Stieren. 2003 malt er in Magdeburg 1001 Colaflaschen und "entthront " damit Popart-König Andy Warhol.

Tausende schauen Werner bei dieses Happenings zu, die für den "Superlativisten" jedesmal auch eine physische Herausforderung sind. Seine Extremkunst zelebriert Werner gern im werbebedruckten Overall und sieht darin ein bisschen aus wie Schumi - ein sportlicher Leistungsbringer mit weltmeisterlichen Ambitionen.

Manchmal beschleicht einen da auch der Verdacht, dieses öffentliche Sich-Verausgaben diente doch nicht nur dem hehren Ziel der Aufklärung und Gesellschaftskritik, sondern da habe einer auch einfach seinen Heidenspaß an der Selbstdarstellung, am Austesten der körperlichen Grenzen, und am Vorführen und Benutzen der Medien (man schaue auch mal auf die absolut professionellen Werner-Seiten im Internet).

Ist Werner doch ein Teil des Spiels, das er vorgibt zu kritisieren? Ein listiger Doppelagent des kapitalistischen Wettbewerbsgeistes?

Der Extremkünstler dazu: "Wenn man wegen der Rekordleistungen auf mich aufmerksam wird, beweist das ja, dass meine Theorie richtig ist. Außerdem will ich die Menschen nicht aussperren, sondern Kunst mit Leben verbinden." Und gibt schließlich mit seinem typischen lausbübischen Lachen zu: "Ja, was ich mache, macht mich glücklich."  

  Interview auf Radio Charivari anhören

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

Mittelbayerische Zeitung

 

 

 

Süddeutsche Zeitung, Nr. 201, Seite 52

Schlawinerplatz und Weltrekordversuch

Die Leopold- und die Ludwigstraße werden sich am morgigen Samstag und am Sonntag wieder in die längste, autofreie Flanier- und Feiermeile der Stadt verwandeln. Organisiert vom Verein Corso Leopold soll der nördliche Bereich von der Münchner Freiheit zur Giselastraße als kulturell genützter Raum präsentiert werden, unter anderem mit einer Kabarettbühne von Heppel & Ettlich auf dem "Platz der Schwabinger" (zwischen den Einmündungen Hohenzollern- und Kaiserstraße) und dem Kinderclub des Bayerischen Rundfunks auf dem "Platz der Schlawiner" (ganz in der Nähe davon). Im südlichen Teil zwischen Gisela- und Schelling-straße bietet das Streetlife-Festival ein städtisches "Naherholungsgebiet" mit verschiedenen Aktivitäten: Die planende Umweltorganisation Green City e.V. will dort etwa eine Literaturbühne, eine Comic Corner, einen Barfußpark und ein Botanikum installieren.
Und der Extremkünstler Michael Werner hat einen Weltrekordversuch vor: Von Samstag, 16 Uhr, bis Sonntag, 20 Uhr, will er auf dem Geschwister-Scholl-Platz ein 160 Meter langes Bild mit Keith-Haring-Figuren bemalen.
Streetlife-Festival und Corso Leopold dauern am Samstag von 16 bis 22 Uhr (Gastro bis 2 Uhr geöffnet) und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr

 

 

Süddeutsche Zeitung, Nr.198, Seite 39

Feiern auf der Leopoldstraße


Die Leopold- und Ludwigstraße werden am Samstag und Sonntag, 2. und 3. September , wieder einmal zur Feiermeile. Beim "Streetlife-Festival" und dem "Corso Leopold" steht zwischen Münchner Freiheit und Schellingstraße Spaß für alle auf dem Programm.


Die Umweltorganisation Green City verwandelt die sonst verkehrsreiche Leopoldstraße unter dem Motto "Eine lebendige Straße für die Stadt" in eine Art Naherholungsgebiet mit verschiedenen Bühnen, auf denen Lesungen, Straßenkunst, Musik und Spiele geboten sind. Unter anderem präsentieren Münchner Autoren auf der Literaturbühne am Geschwister-Scholl-Platz ihre Werke. Auf drei Musikbühnen bieten Livebands Rock-, Ska- oder Sambarhythmen. Als Hauptact gastiert die Formation Andrew Roachford & Band am Samstag um 20. 30 Uhr vor dem Siegestor. Für Kinder gibt es ein "Abenteuerland", für die Eltern einen "Bio-Biergarten".

Und dieses Jahr findet erstmals ein Weltrekordversuch auf dem Festival statt: Der Künstler Michael Werner will innerhalb von 28 Stunden ein 160 Meter langes Gemälde malen. In voller Länge wird das fertige Kunstwerk am Sonntagvormittag um 10 Uhr auf der Leopoldstraße ausgerollt.


Zwischen Giselastraße und Münchner Freiheit steigt zur gleichen Zeit der "Corso Leopold", der auf der Verkehrsader einen öffentlichen Raum mit Schwabinger Flair schafft. Dort gibt es unter anderem eine Kabarettbühne der Kneipe Heppel und Ettlich, diverse Liveacts, einen Kunsthandwerkermarkt, einen Skulpturenpark, einen Stadtstrand und eine Jazzbühne mit Biergarten. Gerade für Neumünchner besonders empfehlenswert: Der Bayerische Rundfunk überträgt in der "Tankstelle der Gemütlichkeit" an der Münchner Freiheit am Sonntag von 21.30 Uhr an drei Folgen der Kultserie "Kir Royal". Um die Verpflegung kümmern sich die Wirte der Leopoldstraße.


Das Spektakel beginnt am Samstag um 16 Uhr und endet um 22 Uhr. Der Gastronomiebereich ist bis 2 Uhr geöffnet. Am Sonntag geht das Fest von 11 bis 20 Uhr. schub


 

Süddeutsche Zeitung, Nr.200, Seite 59

EINTRITT FREI


Straßen sind mehr als Rollbahnen für Autos. Abgeordnete zum Beispiel behaupten oft, dass Politik vor allem auf der Straße gemacht wird. So werden auch beim zweiten Streetlife-Festival 2006 auf Leopold- und Ludwigstraße Reden geschwungen. Der Münchner Verein Speaker"s Corner übt sich im "Salon der Öffentlichkeit" im Stegreif-Reden, was für die Zuhörer recht amüsant sein kann. Auch sonst wird den erwarteten 200 000 Flaneuren auf der für Autos gesperrten Verkehrsachse am Samstag (16 bis 2 Uhr) und Sonntag (11 bis 20 Uhr), 2. und 3. September, allerhand geboten: von Gastroinseln über Kabarett von Heppel & Ettlich bis zum Weltrekordversuch in Extremkunst (Michael Werner will ein 160 Meter langes Bild in 28 Stunden malen) und dem Konzert des R"n"B-Pfiffikusses Roachford (Samstag, 20.30 Uhr, Bühne am Siegestor). Alles getreu dem Motto: "eine lebendige Straße für die Stadt". zir


 

 

 

 

tz  

Autos raus: Auf geht’s zum Streetlife Festival!

Riesenprogramm am Wochenende - vom Künstler - Rekord zur Kir Royal - Kultnacht

Wo sonst die Blechkarawanen regieren, wird wieder flaniert, diskutiert und amüsiert! An diesem Wochenende breitet sich erneut die längste Flanier- und Kunstmeile Münchens aus: das Streetlife - Festival! Heuer schon im sechsten Jahr.

Wie jedes Mal wird`s wieder ein Festival der Superlative! Über 200 Stände, 70 Konzertauftritte, 40 Straßenkünstler, 30 Theater - und Literaturveranstaltungen und 20 Sportangebote haben die Veranstalter Corso Leopold, Green City, der Münchner Kreisjugendring, die MVG und das Kulturreferat diesmal auf die Beine gestellt: " Die Straße soll wieder Platz des Kontaktes sein", sagte Martina Weinzierl vom Umweltschutz.

Die Highlights: Am Geschwister - Scholl - Platz wird Künstler Michael Werner in 28 Stunden nonstop ein 160 Meter langes Bild malen. Er will damit einen neuen Weltrekord aufstellen!

Und echt kultig wird`s am Samstag ab 21.15 Uhr auf der Bühne an der Münchner Freiheit: Dort wird die 80er Jahre Fernsehserie "Kir Royal" mit Reporter Baby Schimmerlos auf der Such nach der heißen Story live vom Bayerischen Rundfunk übertragen. Sogar Überraschungsgäste aus der Serie haben sich angekündigt!     

Marlene Halser

 

 

 

 

Schwabing feiert Streetlife-Festival

 

Am Wochenende sind Ludwigstraße und Leopoldstraße gesperrt

 

München    Der Münchner Herbst hat viele Höhepunkte: Erst kommt der Papst, dann steigt die Wiesn - und davor ist am Wochenende wieder ein Streetlife Festival in Schwabing. Ludwig- und Leopoldstraße kann man dann nur weiträumig umfahren.

Die Ludwig- und Leopoldstraße werden am Samstag und Sonntag zur autofreien Flaniermeile. Dort ist dann Platz für Kultur, Information, Musik, Spiel. Sport und Unterhaltung. Organisiert wird das Festival von Green City.

Dieses Mal gibt es sogar einen Weltrekordversuch auf dem Streetlife-Festival: Der Extremkünstler Michael Werner geht an künstlerische und physische Grenzen und versucht in 28 Stunden ein Kunstwerk von 160 Metern Länge zu schaffen. In voller Größe ist das Bild am Sonntagvormittag um 10 Uhr zu sehen.

Unter dem Motte "Was kann Straße alles sein?" präsentieren Heppel und Ettlich auf dem "Platz der Schwabinger" einei Kabarettbühne, der Jazzclub München im "Tempel des Jazz" Musik, die Urbenauten den "Strand der Begeisterung". Weitere Informationen unter www.streetlife-festival.de

 

 

  

Es grünt so grün am Siegestor

 

Zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit steigt das "Streetlife"-Festival

Eine ganze Straße für Spaß, Spiel und Sport: "Streetlife" - die längste Party der Stadt - wird am Wochenende wieder gefeiert. Zwei Tage lang verwandelt sich die Leopold- und Ludwigstraße in eine autofreie Flaniermeile. Im südlichen Teil warten eine Vielzahl von Partzellen mit Literatur, Musik und Spiel auf die Besucher. Für alle Münchner mit einem grünen Herzen ist sogar ein Botanikum am Siegestor entstanden - organisiert von "Green City e.V.". Auf der Bühne am Siegestor sorgt Radio Charivari für fetzige Musik. Und die kleinen Besucher können im "Abenteuerland" Spannendes erleben.

Der Extremkünstler Michael Werner geht an künstlerische und physische Grenzen und versucht in 28 Stunden ein Kunstwerk mit 160 Metern Länge zu schaffen. Das Bild wird man am Sonntagvormittag ab 10 Uhr sehen können.

...Für ein buntes kulinarisches Angebot sind "Gastro-Inseln" auf der ganzen Flaniermeile aufgebaut. Der lange Festwurm läuft am Samstag von 16 bis 22 (Bühnen, Gastro bis 2) Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr.

Mehr Informationen erhalten Sie unter 089 066832 und im Internet unter www.streetlife-festival.de 

Anita Höhne

 

 

 

 

 

Mittelbayerische Zeitung:

Weltrekord: Werner malt 160 Meter langes Bild

 aus Maxhütte - Haidhof : Michael Werner

 

Maxhütte - Haidhof/München (ku).  Ein erleichtertes und stolzes "Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa" - entfuhr dem Extremkünstler Michael Werner: "Ich habe es geschafft und überlebt!" Der Lehrer aus Maxhütte hatte am vergangenen Wochenende in München einen neuen Weltrekord im "Dauermalen" aufgestellt: Beim Streetlife Festival bemalte er in 26,5 Stunden am Stück eine 160 Meter lange Bildrolle mit Figuren des bekannten Pop-Künstlers Keith Haring. Haring selbst schaffte 1989 "nur" 152 Meter. Für seinen Kunstweltrekord verbrauchte Werner 21 Liter Farbe und 38 Pinsel in verschiedenen Größen, um die 250 Quadratmeter Malgrund zu füllen. Mit diesen und ähnlichen Aktionen möchte Werner die "Rekordsucht und das Konkurrenzdenken" unserer Gesellschaft aufs Korn nehmen. "Mir geht es nicht um Orginalität, sondern um das Mehr", sagte er der MZ. Begeistert war er vom Zuspruch der Zuschauer, die zu zehntausenden an seinem Bild vorbeidefilierten. Demnächst lesen Sie in der MZ ein ausführliches Portrait des selbsternannten "Superlativisten" Werner.

Maxhütte - Haidhof: Extremkünstler Michael Werner reiste mit vielen bunten Haring-Figuren nach München

Charivari (München)- Radiointerview

Ramasuri - Radiointerview (mehrfach gesendet) Radiointerview anhören

Charivari Regensburg - Radiointerview Interview auf Radio Charivari anhören

 

Kultur >> Experimental- und Aktionskunst

Kunstweltrekord aufgestellt

Aktionskünstler Michael Werner malte über 26 Stunden ohne Pause ein 160 Meter langes Bild mit Keith Haring-Figuren, stellte damit einen Weltrekord auf und portraitierte mit seiner Aktion unsere Leistungsgesellschaft.
Der verstorbene Graffitikünstler Keith Haring bemalte U-Bahnhöfe, Wände und Häuser. 1989 vollendete er in Chicago mit 152 Metern sein längstes Bild. Am Wochenende wurden er getoppt: In der Münchner City kniete Michael Werner am Boden und kämpfte sich Meter um Meter mit Farbe und Pinsel vorwärts. 

 

Extremkünstler Michael Werner in Aktion

 

Im Rahmen des Streetlife Festivals eroberte Werner und viele  

 

 

 

Malen bis der Arzt kommt: Extremkünstler Werner stellt Kunstweltrekord auf

Nach 26 1/2 Stunden war es geschafft: Der Künstler Michael Werner hatte ein 160 Meter langes Bild gemalt und damit den Amerikaner Haring übertroffen. Mit seiner Aktion wollte Werner unsere Zeit abbilden, in der der Konkurrenzkampf den Ton angibt.

Das Projekt fand beim Streetlife Festival in München statt. Dort eroberten Künstler, Musiker, Dichter die Straßen, die ein Wochenende lang für den Autoverkehr gesperrt wurden. Über 250.000 Zuschauer flanierten stattdessen durch das Siegestor.

Mitten im Getümmel kämpfte sich Michael Werner mit Farben und Pinseln vorwärts. Mit seiner schweißtreibenden Aktion stellte er nicht nur einen Weltrekord auf, sondern nahm auch unsere Leistungsgesellschaft aufs Korn.

 

Kunst & Kultur

Kunstweltrekord aufgestellt

(openPR) - Völlig erschöpft erreichte der Aktionskünstler Michael Werner am Sonntag, den 3. September 2006 um 18.30 Uhr sein Ziel: Er malte ein 160 Meter langes Haring-Bild in 26 1/2 Stunden ohne Schlafpause beim Streetlife Festival in München. Werner übertraf mit seiner Hammeraktion die Bestleistung des amerikanischen Graffitikünstlers Keith Haring aus dem Jahre 1989 um 8 Meter und portraitierte damit unsere Gesellschaft, die sich oft nur noch von Superlativen ansprechen lässt.


 

Malte rund um die Uhr, über 26 Stunden lang: Extremkünstler Michael Werner


Am Wochenende wurden in der Münchner City die Straßen rund um das Siegestor für den Autoverkehr gesperrt. Am europaweiten autofreien Tag eroberten Musiker, Dichter und Künstler auf 15 Bühnen die Straßen. Über 200 000 Besucher nutzten bei schönem Wetter die Möglichkeit, ohne Blechlawinen durch die Straßen flanieren zu können.

Und mitten im Getümmel kniete Michael Werner am Boden und kämpfte sich Meter um Meter mit Farbe und Pinsel vorwärts. Als Motiv malte Werner, passend zum Festival, eine Menschenkette mit Keith Haring-Figuren, die Musik machen.

Werners Kunstaktion am Rande der körperlichen Belastung soll unsere Gesellschaft portraitieren, die sich in vielen Bereichen nur noch nach dem Motto "höher, schneller, besser" definiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aus: Programmzeitschrift zum Streetlife Festival

 

 

 

 

http://www.kulturjahr.de/index.php?GO=detail&VID=19352

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Redaktion Dirk Jung: http://www.dirkjung.de/phpwcms/index.php?kunst

 

 

 

 

 Münchens interaktives Stadt-Magazin:

 

 

 

 

 

 

Bild aus der Trainingsphase in der deutschen Botschaft in Moskau:

Werners "Big Micky - in Anlehnung an Haring, der sich an Disney anlehnte" nimmt zur Zeit

an einer Ausstellung in der Deutschen Botschaft in Moskau teil:

 

 

 

Belgien 2005:

Das Wochenblatt 20. 4. 05/Titelseite:

Nistkasten-Invasion im Schloss-Park

450 Künstler aus aller Welt strömten auf Einladung von dem Bildhauer Jo Dilo  in das belgische Schloss Rullingen bei Borgloon . Mit dabei: Michael Werner aus Maxhütte-Haidhof.

Michael Werner bei Jo Dilo in Belgien

Michael Werner vor dem Schloss Rullingen in Belgien

Es war schon ein seltsames Bild, das sich da im belgischen Schloss Rullingen bot: Aus aller Welt kamen am Wochenende über 450 Menschen zusammen, um ihre Nistkästen im Park aufzuhängen. Michael Werner aus Maxhütte-Haidhof war einer von ihnen.

Zugegeben – es war eine von den weniger spektakulären Aktionen von Michael Werner. Dieses Mal ging es nicht etwa um Hardcore-Kunst oder um 10.000 Sonnen- und Regenschirme, die sich zeitgleich in 40 Ländern öffneten; nein – dieses Mal ging es um – Nistkästen. Am Samstag reiste der Maxhütter Lehrer nach Belgien, genauer gesagt nach Borgloon (25 Kilometer östlich von Brüssel gelegen), um dort seinen mit schwarzer Folie verklebten Nistkasten aufzuhängen. Dies tat er nicht alleine, sondern zusammen mit weiteren 464 Künstlerkollegen. „Es war ein riesiges Ereignis“, erzählt Michael Werner noch ganz beeindruckt von seiner Reise am Wochenende.

Doch der Reihe nach: Angefangen hat alles damit, dass der belgische Bildhauer Jo Dilo die Idee hatte, Unmengen von Nistkästen im Schlosspark von Rullingen aufzuhängen. Quasi als dokumentierte Kunst zwischen der Beziehung von Mensch und Tier. Der Maxhütter Michael Werner war deswegen mit im Boot, weil er Jo Dilo mit seiner Regenschirm-Aktion zur EU-Osterweiterung schwer beeindruckt hatte.

 

 

Maxhütte Haidhof: Kunstweltrekordler Michael Werner

 

   

Kunstaktion für Europa (weltweit) 2004:

Mittelbayerische Zeitung:

El Pais, Spanien, 2. Mai
 

Luxemburg:

 

Tschechien:

Das Interview anhören: http://www.radio.cz/de/artikel/53067

Bulgarien:


 

Malta:

Michael Werner aus Maxhütte Haidhof

 
 
 

 Spanien:


 



Anrath (Deutschland):

Unter den Schirmöffnern in Anrath (Deutschland): 

Uldis Simsons (Stellvertretender Botschafter Lettlands)

Ainars Mezulis (Bürgermeister der lettischen Stadt Smiltene)

Laszlo Döbörhegyi (ungarischer Wirtschaftsattache)

Willichs Bürgermeister Josef Heyes und, und, und ...

 

 

Spanien:

   

 

Deutschland:

 

  Magdeburg 2003:

   

 

 

  MDR - Teletext 2003

Maxhütte Haidhofer Aktionskünstler Michael Werner

 

 

 

 

 

 

 

Tübingen 2002:

 

 

 

 

 

Schwandorfer Wochenblatt, Mittwoch10. Juli 2002

Titelseite: Kunstweltrekord von  Michael WERNER aus Maxhütte - Haidhof

Michael Werner aus Maxhütte - Haidhof  

 

 

 

  Regensburg 2000:

 

 

www.extremkunst.de

 

 

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Mehr Informationen zu Michael WERNER:  

www.kunstweltrekord.de Hai-Alarm in der Oberpfalz

www.freeweiwei.de Werden Sie Ai Weiweis Doppelgänger - Kunstprojekt zum Mitmachen!

www.ruhrrekord.de Extremkunst bei der Ruhr2010 - mit dem Fahrrad auf der Autobahn

www.haring-getoppt.de/maximaus Die bemalte Skaterbahn

www.aktion-friedenselche.de mit vielen Elchen beim FESTIVAL MITTE EUROPA

www.haring-getoppt.de Michael Werner toppt Keith Haring

www.kunstweltrekord.de 1000 Meter Autoreifendruck in Regensburg

www.picasso-geklont.de Michael Werner in einem Tunnel voller Stiere

www.warhol-besiegt.de Michael Werner und 1001 Colaflaschen

www.more-umbrellas.de 10000 Schirme für Europa

www.more-umbrellas.de/2005_das_nistkastenprojekt.htm Michael Werner mit 500 Nistkästen in Belgien

www.extremkunst.bplaced.net Werkschau